Stadtumbau Ost/West

Durch die Förderprogramme des Stadtumbaus soll die Attraktivität Berlins als Wohn- und Arbeitsort langfristig gesichert und die Lebensqualität in den von Veränderungen geprägten Berliner Stadtgebieten gestärkt werden.

Das Programm ‚ÄěStadtumbau Ost" ist auf ostdeutsche Kommunen zugeschnitten und setzt gerade in Vierteln an, in denen viele Geb√§ude leer stehen oder aus denen die Bev√∂lkerung verst√§rkt abwandert. Seit 2002 erfolgt durch den kontinuierlichen R√ľckbau von Wohnungen, Schulen und Kinder- tagesst√§tten eine nachhaltige Auf- wertung der √∂stlichen Stadt- quartiere. Da auch die Bewohner- innen und Bewohner und lokalen Initiativen, neben den Wohnungs- unternehmen und beh√∂rdlichen Stellen, in den bisherigen Planungsprozess einbezogen wurden, entsteht nicht nur eine zunehmende Lebensqualit√§t sondern es verbreitert sich die Grundlage f√ľr die St√§rkung dieser Stadtteile.
Das Programm wird mit Bundes- und Landesmitteln finanziert und in Berlin in Partnerschaft der Senatsverwaltung f√ľr Stadtentwicklung und Umwelt, der jeweiligen Bezirks√§mter und Wohnungsbaugesellschaften durchgef√ľhrt.

 

Seit 2005 gibt es nun auch das Programm ‚ÄěStadtumbau West‚Äú. Wie beim ‚ÄěStadtumbau Ost" wird hier auf Ver√§nderungen in der demografischen Entwicklung und in der Wirtschaft reagiert und mit st√§dtebaulichen Ma√ünahmen gegengesteuert. Die jeweiligen Gebiete sind durch ungeordnete Brachfl√§chen und ein schlechtes st√§dtebauliches Erscheinungsbild gekennzeichnet. Eine selbsttragende Entwicklung ist daher ohne st√§dtebauliches Engagement der √∂ffentlich Hand nicht zu erwarten. Die ausgew√§hlten Gebiete im ‚ÄěStadtumbau West‚Äú liegen √ľberwiegend im Innenstadtbereich.

Dort werden hochwertige innerstädtische Wirtschaftsstandorte entwickelt, um private Investitionen zu ermöglichen und damit neue Arbeitsplätze zu schaffen.
Das Programm ‚ÄěStadtumbau West" wird aus Bundes- und Landesmitteln finanziert und in Berlin in Partnerschaft der Senatsverwaltung f√ľr Stadtentwicklung und Umwelt Berlin, der jeweiligen Bezirks√§mter, Grundst√ľckseigent√ľmer, Investoren, Gewerbetreibenden, Bewohnerinnen und Bewohner entwickelt und durchgef√ľhrt.